Sonntag, 22. April 2012
nein, ich bin nicht das erste trennungskind.. nicht die erste die diese entscheidung zwischen mama und papa treffen muss, die ihre familie an den bizarren kleinigkeiten des lebens zerbrechen sieht. nicht die erste die ihre mutter weinen und ihren vater verzweifeln sieht.. doch nur weil man nicht die einzige und erste ist die das durchmacht heißt das nicht, das es weniger schlimm ist für einen..
es ist nichts was so abgetan werden kann.. klar, inzwischen gehen fast alle ehen in die brüche.. viele eltern leben getrennt.. und man macht sich keinen kopf über die kinder... bis man plötzlich selber an dieser stelle steht, bis man plötzlich selber seine ganze familie in frage stellen muss... wenn man plötzlich anfängt zu bereuen nicht doch den einen oder anderen abend zuhause geblieben zu sein, denn nun weiß man, das es dieses zuhause nie wieder in dieser form geben wird... man fängt an zu bereuen, das man sie so oft verflucht hat, seine eltern , diese familie die einen in den wahnsinn trieb, und man merkt wie schrecklich doll man sie liebt.
niemand will seine familie verlieren. niemand will sie zerbrechen sehen.
und doch tun es so viele.
und ich will das nicht.verdammt. nein.
ich weiß nicht, wie es weitergehen soll. ich will einfach nur zurück in die zeit wo wir diese glückliche familie waren, die zusammen los ging und die tage genoss..
das letzte familienfoto von uns?!
ob es überhaupt eines gibt bezweifle ich.
ich liebe euch. so sehr. und es tut mir so weh, euch so zu sehen.
zu merken, wie fremd ihr mir seid.
so einen hass auf euch zu spüren.
ich will nicht, ich kann nicht.
und aus purer verzweiflung; noch mehr tränen.
kein abend ohne tränen in der letzten woche.
sobald es leise wird schreit mein kopf, die gedanken, sie brüllen so laut, das ich nicht zur ruhe komme.
sie schreien mich an, was ich alles falsch gemacht hab.
was ich hätte nicht sagen sollen.
und was ich alles verpasst habe.
wie ich es hätte verhindern können.
und dann geht es nicht anders.
dann kann ich nicht anders.
weine, bis ich einschlafe, bis ich mich beruhigen kann, mich in die heile welt flüchten kann.
und genauso chaotisch wie dieser post ist, sieht es in mir aus.
ich verlange nicht, das ihr versteht.
ich glaube nicht, das ihr das könnt.
ich versuch nur es los zu werden,'
dieses grausige gefühl von panik, angst und trauer.
und irgendwann ruhe zu finden.
stille und leere in meinem kopf zu haben.
zumindest kurz.zum durchatmen.
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