seit dem er weg ist mach ich mir gedanken.
ich habe noch nie einen so durchdachten lebensplan gehört.
er ist 16.
und weiß genau wo er in 10 jahren sein wird.
klar, viele denken sie wissen das.
aber er kann einem auch erklären und zwar bis ins detail, wie er dort hin kommt.
und er wird es schaffen, weil er alles schafft, was er will.
und dann vergleicht man sich damit und stellt fest;
'verdammt, ich hab noch überhaupt keine ahnung.'
und plötzlich packt einen die angst.
schaff' ich das?!
reicht es?!
oder gehe ich unter?!
und ich habe angst, das ich es nicht schaffe,
das ich ohne einen plan ins leben stolpere,
und nicht weiß wohin.
und das ich dann da stehe und mir sage;'
und jetzt?!
das leben erlaubt keine fehler.
da gibt es nicht wie in der schule einen 'ausrutscher'
keine 5 oder 6 die man mit der nächsten 2 wieder weg macht.
da geht es dann um geld, arbeit, zukunft.
ich will das alles nicht.
das geht so schnell.
man kommt in die schule und schon ist sie fast vorbei.
man lernt zu leben.
anstatt es zu tun.
und dann steht man irgendwann da,
und es sagt einem keiner mehr, was man machen soll.
kein richtig oder falsch.
es ist dein leben, deine entscheidung
und ob sie richtig oder falsch war, wirst du erst sehen, wenn du sie gelebt hast.
es ist alles verdammt schwer;
aber wer hat denn auch schon behauptete, das es leicht wäre.?!
ganz genau;
und genau deshalb;
einmal wieder kind sein.
einmal die unbeschwertheit genießen.
als der höchste ort der welt noch papas schultern waren
und die größte liebe die zu den pferden,
als das schlimmste was einem passieren konnte,
ein aufgeschlagenes knie war,
oder die monster unter dem bett.
als man sich noch auf die schule gefreut hat.
und abends noch glücklich mit teddy in der hand und einem schlaflicht einschlief,
ohne sich anhören zu müssen, wie kindisch man sei.
es war doch alles leichter.
und doch wollten wir alle endlich groß sein.
wir sollten alle unseren kleinen peter pan beschützen.
er ist wertvoll.
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